Haßloch. Über 60 Prozent der Bürger sagen „Nein“ zur Entwurfsplanung zum Neubau des Badeparks. Rund zwei Wochen hatten 18.074 Stimmberechtigte – alle Einwohner ab 16 Jahren mit Erstwohnsitz in Haßloch – die Möglichkeit, ein Votum abzugeben.

Insgesamt haben 7741 Bürger ihre Stimme abgegeben, was einer Beteiligung von 42,82 Prozent entspricht. Nicht zugelassen wurden 1683 Stimmzettel (21,74 Prozent), laut Pressesprecher Marcel Roßmann hatten die Teilnehmer in diesen Fällen die Formalien für die Stimmabgabe trotz eines ausführlichen Erklärungsblattes zur richtigen Stimmabgabe nicht eingehalten. Zugelassen wurden dagegen 6058 Stimmzettel, davon waren 29 ungültig (doppelt oder keine Option angekreuzt).

Mit „Ja“ haben 2362 Personen (39,18 Prozent) gestimmt, 3667 Personen (60,82 Prozent) lehnen die dagegen die aktuelle Entwurfsplanung ab. Das Ergebnis der Befragung wird in der Gemeinderatssitzung am 1. Juli diskutiert. Optional konnten die Teilnehmer der Befragung Anmerkungen zu der vorliegenden Entwurfsplanung machen. Ob und wie diese jetzt ausgewertet werden, darüber soll laut Roßmann ebenfalls der Gemeinderat entscheiden. Enttäuscht zeigt sich Haßlochs Erster Beigeordneter Tobias Meyer (CDU) über die doch eher geringe Teilnahme an der Abstimmung: „Ich hätte mir eine größere Beteiligung gewünscht.“ uhk

Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 138
Datum Mittwoch, den 17. Juni 2020 - Seite 18