virtuelle Winterwanderung durch Haßloch via Internet gelungen

Der erfolgreiche Eintritt in eine neue virtuelle Welt ist vollumfänglich gelungen, so urteilte Vorsitzender Jürgen Vogt über die erste virtuelle Winterwanderung der CDU Haßloch. Über 55 Teilnehmer lauschten virtuell über Zoom-Konferenz Vertretern der Fraktion zu kommunalpolitischen Themen. In einer Live-Schaltung wurde der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU Christian Baldauf, MdL sowie Dirk Herber, MdL und Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld eingeblendet.

Traditionell führt die CDU Haßloch Ende Januar eine Winterwanderung durch, eine Veranstaltung, die wegen der Pandemie und den Kontaktbeschränkungen am 24.01. nicht durchführbar gewesen wäre. Daher verlegte die CDU Haßloch diese in das Internet. Tobias Meyer eröffnete die Veranstaltung mit einem Impuls zu den Themen, die ihm in den ersten Monaten als frischgewählter Bürgermeister wichtig sind. Er fand Zeit anhand von Bildern aus Gutachten, die gutachterliche Einschätzung zur Beurteilung des Baukörpers unseres in die Jahre gekommenen Badeparks darzulegen. Wo stehen wir nun, nachdem der Haßlocher Bürger im Frühsommer des vergangenen Jahres die fertigentwickelte Neubauplanung des Haßlocher Badeparks abgelehnt hat? Wieder am Anfang, so die Gesamtaussage, und die finanzielle Gesamtsituation ist durch die Pandemie nicht einfacher geworden.

Christian Baldauf referierte gekonnt über die aktuellen Schwächen der SPD geführten Landesregierung und machte deutlich, warum die CDU unbedingt in die Regierungsverantwortung im Land Rheinland-Pfalz muss. Die CDU wird in diesem Wahlkampf deutlich machen, dass Sie Kraft und Wille hat, auch in Rheinland-Pfalz Regierungsverantwortung zu tragen. Die Amtsmüdigkeit der SPD geführten Regierung ist das Problem, man sollte die derzeitige Regierung  nicht nur in ihrem Verhalten in der nationalen Pandemiekrise beurteilen, sondern auch den Filz und die Müdigkeit in den rheinland-pfälzischen Ämtern erkennen, der sich hier über Jahrzehnte aufgebaut hat. Rheinland-Pfalz braucht einen politischen Wechsel, so sein Fazit.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Grohe verdeutlichte in seinem Kurzvortrag, welche Anstrengungen es in der Kommunalpolitik kostet, neue Unternehmen wie das Bauhaus oder die Firma Greenplaces z.B. im Gewerbegebiet Nord anzusiedeln. Den Stand bei den aktuellen, sich in Entwicklung befindenden Baugebieten benannte für den Bauausschuss Daniel Mischon. Ergebnisse einer Umfrage der CDU Haßloch nach den Anforderungen der Bürger an die Entwicklung des Haßlocher Zentrums trug Christina Wegener vor. Anschließend wurden die seitens der Verwaltung entwickelten Varianten der Marktplatzweiterentwicklung vorgestellt.

Unser Direktkandidat für die Landtagswahl am 14. März Dirk Herber stellte seine Ziele für die kommenden Jahre vor. Als innenpolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Landtag ergänzte er den Vortrag von Renate Armbrust und Katharina Schuler über die Kampagne der CDU zur Videoüberwachung am Haßlocher Rathaus- und Bahnhofsplatz. „Voraussetzungen schaffen für die Genehmigungsfähigkeit von neuen Baugebieten im Süden von Haßloch“, das ist zukunftsweisende Politik, so erläuterte unser Landrat den Stand der Bauarbeiten zum Hochwasserschutzprojekt Rehbach. Am Schluss stand der Dank von Hans Grohe an alle Beteiligten, allen voran Christoph Haas und Thomas Götz, dass es gelungen ist, dieses neue virtuelle Format erstmals für die CDU Haßloch umzusetzen.