Am Samstag, 25.10.2025 trafen sich circa 130 Frauen zum Landesparteitag Rheinland-Pfalz der CDU Frauen Union in Neustadt / Diedesfeld. Es war eine gelungene Veranstaltung mit interessanten Themen, inspirierenden Begegnungen und einem tollen Miteinander.

Neben der Bundesvorsitzenden der Frauen Union und Gesundheitsministerin Nina Warken, begrüßte die Landesvorsitzende Angelique Kapper unter anderen Prof. Dr. Maria Böhmer, die Landesvorsitzende der FU Saarland Anja Wagner-Scheid, die Landtagsabgeordnete Marion Schneid, den Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger und den Landtagsabgeordneten Dirk Herber. Letztere sprachen jeweils ein paar Grußworte.

Die Vorsitzende der Frauen Union von Rheinland-Pfalz Angelique Kapper bei Ihrer Begrüßungsansprache

Nina Warken gab in ihrem Vortrag „Gesundheitspolitik von Frauen für Frauen“ interessante Einblicke zu spezifischen Frauen-Krankheiten .

in einer Podiumsdiskussion mit Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin, Simone Schwerin, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Krankenkasse und Sabine Eßl, praktizierende Gynäkologin wurde unter verschiedenen Perspektiven das Thema Frauengesundheit beleuchtet. Moderiert wurde die Runde von Dr. Kristina Brixius, stellvertretende Landesvorsitzende der FU Rheinland-Pfalz.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zu geschlechterspezifischen Unterschieden bei bestimmten Krankheitssymptomen, wie z.B. Herzinfarkt und der Medikamentierung, zunehmender Bürokratieaufwand insbesondere auch für die Klinikärzte, der Kostendruck der Krankenkassen, aber auch Lösungsansätze zur Kostenreduzierung waren ganz unterschiedliche Aspekte, die bei dem Gespräch behandelt wurden.

In dem Vortrag „Frauenpolitik weiterdenken – Herausforderungen als Chance“ der Landtagsabgeordneten und frauenpolitischen Sprecherin der CDU Landtagsfraktion Karina Wächter ging es um die unterschiedlichen Herausforderungen von Männern und Frauen im Politikbetrieb. Immer noch gibt es viel mehr Männer als Frauen in Kommunal,- Land- und Bundesparlamenten, was nicht nur an der mangelnden Bereitschaft der Frauen bzw. Unterstützung der Männer liegt. Die traditionellen Einstellungen zur Geschlechterrolle sind offensichtlich auch bei vielen jungen Frauen und Männern noch stark verwurzelt.

Nach viel „Networking“ und netten Gesprächen in der Pause, berichteten Kreis- und Bezirksvorstände über Ihre Aktivitäten vor Ort und sorgten damit für reichlich Impulse und Ideen.