Haßlocher Themen
Naturschutz

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Lithium-Förderung in Haßloch? Nicht mit mir!
Spätestens mit den energiepolitischen Entscheidungen der Bundesregierung rückt die Frage der zukünftigen Energiegewinnung stärker in den Fokus. Aber es gilt der alte mahnende Spruch der Großmutter, dass man dennoch
nicht jedem windigen Glücksritter Glauben schenken darf:
Ein Unternehmen plant in der Vorderpfalz ein Projekt, das Tiefenbohrungen in mehreren Kilometern Tiefe vorsieht und vorrangig der Lithium-Gewinnung dienen soll. Als Nebenprojektsoll dem geförderten Tiefenwasser die Wärme
entzogen und zu Zwecken der Energiegewinnung genutzt werden. Auch unser schönes Haßloch ist als möglicher Standort anvisiert.
Um die Projektrealisierung voranzutreiben, zieht man alle Register: Den heimischen Vereinen bietet man großzügige Sponsorengelder an, man unterstützt finanziell und unter Bereitstellung großer Werbebanner Veranstaltungen
politischer Parteien in unserem Großdorf. Und dennoch will die Begeisterung bei den Haßlochern für das Projekt nicht so recht[…]
Problemfall Wald – JU überreicht Spende zum Aufforsten
Nahezu alle Kiefernaltbäume im Haßlocher Wald sind geschädigt oder geschwächt, alte Bäume passen sich schlechter an neue Umwelteinflüsse an. Das erklärt Revierförster Julius Paffrath im Rahmen der Spendenübergabe der JungenUnion, die 300 € für Baumsetzlinge gesammelt hat. Die Gründe für den schlechten Zustand vieler Bäume sind vielfältig:
- seit 3 Jahren war es viel zu trocken, „Im Streitert“ ist der trockenste Bereich;
- der späte Schneefall im letzten Frühjahr hat große Schneebruch Schäden verursacht, vor allem bei den jungen Bäumen
- ein zu hoher Kiefernbestand, denn ein zu hoher Altbestand von nur einer Baumart oder wenigen Baumarten bringt ein hohes Risiko mit.
Zur Risikominimierung sollte die Artenvielfalt erhöht werden, bei Wiederaufforstungen sollten immer mehrere Baumarten berücksichtigt werden oder der hohe Bestand an Rehen, die[…]
Unterstützung der Jagdpächter
Jagdpächter des Haßlocher Waldes beklagen die zunehmende Rücksichtslosigkeit der Waldbesucher gegenüber
den Tieren im Wald. Zum Teil mit Hunden verlassen sie die Wege, laufen quer durch den Wald und auch über
Streuobstwiesen. Dort wird insbesondere das Kleinwild gestört.
Mitglieder der CDU werden in Zukunft – zusammen mit den Jägern – darauf achten und Spaziergänger
gegebenenfalls darauf aufmerksam machen.
